THE DOTS

#8 Görlitz – Dresden: Death Proof

Dresden, 10.05.2009, 12:03. 5000 Km unter den Reifen. Sieben Konzerte in acht Tagen. Über Holland waren wir nach Paris gefahren, von da durch Westdeutschland in den Norden, schließlich bis an die polnische Grenze nach Görlitz. The Other Way Down Tour 2009 – nun sind wir endlich unten angelangt: Sonntag mittag spuckte der treue Tourbus die Bandmitglieder einzeln vor ihren jeweiligen Dresdner Behausungen aus. Dem Wagen entstieg das, was man als den Rest der Band nach einer reichlichen Woche Tour bezeichnen kann. Scharfe Furchen und dunkle Schatten zeichneten die Gesichter. Der Gang schleppend und die Sonnenbrille tiefgerückt – jedoch waren sich alle einig: das machen wir wieder.

Am Abend zuvor aber spielten wir zunächst noch unsere letzte Show in der idyllisch an der Neiße gelegenen Vierradenmühle / Noteingang, Görlitz. Das Handy-Display zeigte bereits eine mobile Funkfrequenz aus Polen an. Also auch: vier Länder in acht Tagen.

Das komplette Live-Set wurde an diesem Abend noch einmal abgeklopft: zu finalen Ehren kamen die frühen Garage-Kracher C’mon Babe und Judith You Did It: einst Herzdamen, bald geschmäht, bald wieder geliebt und nach einer letzten leidenschaftlichen Nacht schließlich freigegeben. Neue Songs buhlen bereits um unsere Gunst und die des Publikums. Wir gaben alle Zugaben, die Kiezhymne Alright Now beschloss die Tour sinngemäß. Da sich die Afterparty in der Vierradenmühle schon bald nach dem Konzert dem Ende zuneigte, fanden wir uns noch spät in einer nahen Kneipe zu Bier, Kräuterbaguette und deutschem Schlager zusammen: Vögel der Nacht.

Als wir Sonntags gegen elf Uhr in Richtung Dresden aufbrachen, leerten wir die Aschenbecher, grüßten müde die Teilnehmer des gerade stattfindenden deutsch-polnischen Görlitz-Marathons, fuhren zur nächsten Tankstelle, kauften uns Radeberger und stießen auf die nächste Tour an. Death Proof.

Das muss hier auch erwähnt werden: unsere stolzen Wappentiere – die Flamingos – innerhalb der Band sehr gegensätzlich diskutiert, erregten große Aufmerksamkeit und fanden viel Beifall auf der Tour. Sie werden uns und Euch wohl noch eine Weile verfolgen. Watch out!

Wir danken all unseren Zuhörern!
Bis zum nächsten Mal
THE DOTS

#7 Emden – Görlitz: From Dusk Till Dawn

2009_05_07 12_22_0407.05.2009 _ 12_22_04IMGP2961.jpgDie Routenplanung vollbrachte das Kunststück, uns nach einer Woche zum Ausgangspunkt der Tour zurückzubringen. Beinahe zumindest. Die beschauliche Nordseestadt Emden liegt keine 100 Km östlich von Leeuwarden, wo wir letzten Samstag den ersten Akkord angeschlagen hatten. Das sympathische Café Grusewsky war bereits letztes Jahr Spielort der Dots. Die Atmosphäre ist entspannt, das Bier heißt Jever und der tresenmüde Musiker muss zum Schlafen nur über eine Treppe in die Ruheräume oberhalb der Bar. Erholung vom harten Touralltag – schließlich galt es, am nächsten Morgen früh aufzustehen, um kapitale 700 Km zum letzten Auftritt in Görlitz zurückzulegen.

Neben der treuen Stammkundschaft fanden sich auch einige jüngere Menschen ein, die Band gab die Gemütslage vor: helle Akkorde, helle Hemden, helle Gesichter.

Aber kurz nach Mitternacht, unser Auftritt war gerade vorbei, fielen die Untoten ein. Heavy Metal Afterparty. Da Menschen, die solche Musik hören, ihre abwegige Neigung gern in der Provinz ausleben und in Emden gerade ein Festival der harten Musik stattfand, versammelte sich der lokale Weltschmerz zum Ausklang im Grusewsky. Spielte die Jukebox eben noch Kings Of Leon, polterte sie im nächsten Moment Rammstein. Statt uns mit Kreuzen, Keilen und Knoblauch zu wappnen, ergriffen wir die Flucht, begaben uns die Treppe hinauf zum Schlafquartier, stopften uns Schaumgummi in die Ohren, während die dunkle Zunft bis zum Sonnenaufgang ihre Messe abhielt.

#6 Göttingen – Emden: Heimspiel

noergelbuff_Sieben Jahre ist es her, dass sich ein junger Student aus Göttingen bei der Dresdner Garage-Band namens The Chookers vorstellig machte. Bekannt als C. Moe Blitzschutz, Bassist auch des Nachfolgers The Dots. Damals wie heute schon dabei: Dr. Valentine, letzter Neubundesländer der tourenden Band. Jeder Ostelbische, der seitdem die Band verließ, wurde durch einen Zugereisten aus den alten Bundesländern ersetzt. Bei unserem Auftritt in Göttingen hatten wir aus diesem Grund ein Heimspiel: neben dem bereits Erwähnten standen noch die Göttinger Sprösse Art Hustle und Simon Senator im traditionsreichen Nörgelbuff auf der Bühne. Zuvor stimmte die Singer/ Songwriterin Jana Balenthien das Publikum ein. Der Saal war mit 80 Besuchern schließlich stattlich gefüllt, man präsentierte sich tourgestählt, in bester Spiellaune. Immerhin hatte auch Werder Bremen gewonnen. Die Stimmung stieg stetig, am Ende wurden sämtliche Zugaben eingefordert.

Zeugnis streng antrainierter Kondition war der gesammelte Umzug nach dem Konzert ins Dèjá Vu, der finalen Kneipe in Göttingen, einer dieser sympathischen Nachtasyle, in denen man der Morgendämmerung entgegentrotzt, die Sonnenbrille im Jacket – man braucht sie noch für den Heimweg. Simply the best. An diesen Orten trifft man gescheiterte Dichter, zähe Grübler und ewige Junggesellen. Nun, und hin und wieder einen Dot.

#5 Tübingen – Göttingen

Die süddeutsche Studentenstadt Tübingen empfing uns mit Sonnenschein. Zusammen mit der Horst Müller Experience hatten wir uns hier die Tangente als Spielort erwählt. Gleich nach Ankunft schwirrte unsere mobile PR-Einheit – bestehend aus Sänger Art Hustle und Tourorganist Simon Senator – aus, um in der historischen Fußgängerzone der Innenstadt Flyer an junge StudentInnen zu verteilen und ihnen damit nahezulegen, ihre ersten Seminare am frühen Donnerstag für einen Abend Rock ’n’ Roll zu opfern.

Die Tangente war schließlich üppig gefüllt. Die vielen Fenster gaben den Lärm nahezu ungefiltert auf die Straße herunter. Wir spielten ein verkürztes Set und hinterließen der Horst Müller Experience heiße Bretter. Als heimlicher Hit scheint sich langsam unser fabrikneuer und erst für die Tour ins Programm gehobene Song „Good Lies“ herauszuschälen. Ein Logenplatz wird ihm auf unserem kommenden Album sicher sein.

Diesmal hatten wir noch lange Gelegenheit, mit unserem Publikum zu trinken und zu philosophieren. Eine uns gewogene Zuhörerin wagte die kühne These, wir seien eine Symbiose aus The Kinks und The Talking Heads. Ein in Süddeutschland wohnhafter Indianer fragte uns, ob wir denn „spirituell-revolutionäre Musik“ machen würden, er hätte für diesen Fall Großes mit uns vor. Wir mussten verneinen und verblieben in der kosmischen Unterwelt. In der es dann bald auch kein Bier mehr gab.

#4 Kassel – Tübingen: Hold Tight

Dienstag, 05.05.2009
IMGP2918Die längste Tourdistanz lag hinter uns. 750 Km von Bühne zu Bühne und kein Psychologe an Bord. Jeder, der einmal am Musikregler die Kontrolle erringen konnte, quälte die anderen Passagiere mit den entlegensten Neigungen seiner Audiothek. Zwischendurch zerstreute man sich mit einem Car Crash Trash-Movie, das auf eindringliche Weise an die Befolgung der Verkehrsvorschriften gemahnte. Darüber ließ der Film wissen, dass jeder, der einmal einen Song von Dave Dee, Dozy, Beaky, Mich and Ttch hört, nur noch Sekunden von seinem letzten Autounfall entfernt ist.

Das K19 – erste Adresse für Live-Musik in Kassel, auf dem Campus-Gelände, einem stillgelegten Industrie-Komplex aus dem späten 19 Jahrhundert – wartete mit der bislang größten Bühne und deutscher Bratwurst auf uns. Nach spätem Soundcheck, es war bereits halb 10 abends, ManU führte schon 2:0 in London, fand sich ein Knäuel von etwas mehr als 20 Zuschauern zwischen Bar und Bühne ein. The Dots, vom edelsten Arbeitsethos erfüllt, handelten nach der Maxime: wenn mehr Leute vor als auf der Bühne stehen, läuft die Show.
Nach dem Konzert begab sich die Audienz gutgelaunt zu unserem Merchandising-Stand, plauderte mit uns und ließ sich – ja, das gibt es noch – CDs signieren. Zufrieden begaben wir uns ins nächtliche Lager, ins nahe Göttingen, unserem donnerstäglichen Tourstopp. Vorher müssen wir nur noch nach Tübingen.

Unser Dank geht auch an Christine und Robert vom Freien Radio Kassel, die uns organisatorisch unterstützten und denen Dr. Valentine nach dem Konzert noch ein paar Fragen ins Mikrofon beantwortete. Hoffentlich bald zu hören – samt eines Konzertmitschnitts – in der Sendung Musiktaxi.

#3 Paris – Kassel

Montag, 04.05.2009
Die Dots kehren zurück aus Paris – gezeichnet von frankophiler Feierlaune. Katerfrühstück vor Verdun:
DSC01856Nach dem eher überstürzten Aufbruch aus den Niederlanden und einigen kostspieligen Zwischenstopps an französischen Mautstationen und Tankstellen empfing uns die Stadt an der Seine im versöhnlichen Sonnenschein. Wir ließen die Gelegenheit nicht ungenutzt und verbrachten den spielfreien Sonntag ganz im Zeichen des savoir vivre – nicht von ungefähr kennt man schließlich die Redensart „Leben wie die Dots in Frankreich.“

Während ihres zweitägigen Aufenthalts in der französischen Metropole konnten sich die Dots als kosmopolitische Truppe nicht zuletzt auf ihre mannigfaltigen Kontakte zu Einheimischen und Exilanten verlassen, so dass es letztlich niemanden Wunder nahm, als sich der ebenso schlichte wie vielbespielte Konzertsaal des charismatischen „Pop-In“ zur Showtime am späten Montag abend gut gefüllt präsentierte. Die etwas beengten Dimensionen der Bühne hinderten uns selbstverständlich nicht daran, eine druckvolle Performance darzubieten, die von den anspornenden Gesten des Publikums weiter befeuert wurde. Dass dabei die EU-Richtlinien zulässiger Dezibel-Werte nicht immer eingehalten werden konnten, stieß bei den anwesenden Konzertbesuchern allerdings auf mehr Verständnis als bei den Anwohnern. Trotzdem sind wir guten Mutes, dass diese Stippvisite nicht unser letztes Gastspiel jenseits des Rheines sein wird. Doch zunächst nutzen wir die Fahrt nach Kassel, um aus Zahnstochern und Flamingo-Aufklebern weitere Fähnchen für die bandeigene Deutschlandkarte zu basteln.

#2 Leeuwarden – Paris: Unterkunft-Lotterie

Sonntag, 03.05.
Die erste Bühne wartete in Leeuwarden, einer charmanten holländischen Küstenstadt mit britischem Kneipenflair. Mittendrin: der Club De Gloppe, ein industrieller Backsteinbau in einer schmalen Seitengasse, tapfer dem Verfall trotzend. Hier gibt man den dreckigen Rock ‘n’ Roll, die Scherben vom Vortag sind einfach in die Ecke gekehrt, die Treppe zum Saal hinauf noch klebrig vom verschütetten Bier. Ein Schild neben der Bühne kündet dem gelassen auf den Frühtod hinleben Genussmenschen Frohes: Smoking Area.

Von der Clubseite erhielten wir bald die Warnung: Leeuwarden wache erst spät in der Nacht auf. Und so kam es. 15 Frühstarter harrten zunächst dem Konzert entgegen. Nach Mitternacht füllte sich der Saal, so dass sich erst im letzten Drittel des Sets ein gediegenes Rudel vor der Bühne bilden konnte, dass sich schließlich zum gemeinsamen Tanzen verständigte und mit Nachdruck die Zugaben einforderte. Ein sehr reizender Abend.

Ein spannender Teil der Tour – das mussten wir sogleich lernen – verspricht die Unterkunft-Lotterie zu werden. Im besten Fall kennt man Freunde oder Bekannte in der jeweiligen Stadt. Diesmal besorgte uns Rudy, der sympathische Booker des Clubs, zu später Nachtstunde die so ersehnte Schlafgelegenheit. Ein heruntergekommenes Atelier mit drei Couches im Vorraum. Der Couchtisch mit Chips, Zigarettenstummeln, leeren Bierdosen und verschmierten Kochtöpfen vollgestellt. Im Keller ein Gartenschlauch über eine Wanne gehängt, wohl als Dusche gedacht. Schließlich, wir hatten uns gerade gebettet, kamen die Bewohner dieser – nennen wir es individuellen – Behausung heim, leuchteten uns zum Gruß mit der Taschenlampe ins Gesicht und ließen – wieder zurück ins Leeuwardener Nachtleben kehrend – ihre Hunde da, die es sich zwischen uns bequem machten, und dem ein oder anderen liebevoll das Gesicht leckten. Am nächsten Morgen brachen wir sehr früh und sehr schnell nach Paris auf.

#1 Die Glücksritter der Zwölftonleiter

Samstag, 02.05.
Das Dots-Tourtagebuch ist eröffnet. Dank den Segnungen der modernen Kommunikationstechnologie werden wir nun täglich von den Begebnissen auf unserer Odyssee berichten. Von Zyklopen, Circen und Sirenen.

Soeben haben wir die holländisch-deutsche Grenze überquert und nähern uns dem ersten Tourstopp hinter den Deichen: Leeuwarden. Die Witze sind noch frisch, die Hemden gebügelt und das Bier schmeckt noch. Wir werden Euch über den fortschreitenden Verfallsprozess auf dem Laufenden halten.
Schöne Grüße Eure Dots

Simon Senator


Die Proben für die anstehende Tour der Dots gehen in die finale Phase. Wir möchten die Gelegenheit einer kurzen Atempause nutzen, Euch mit einem jungen Mann von vielerlei Talenten bekannt zu machen: Simon Senator (Foto) wird unseren angestammten Mann an den Tasten – MKO Swillus – für den Zeitraum der Tour an der Orgel ersetzen. Wir lesen bei – räusper – Wikipedia: “Der Begriff oder der Titel des Organisten ist in Deutschland nicht geschützt, so dass sich jeder grundsätzlich Organist nennen darf.” Wir meinen, dass Simon den richtigen Weg gewählt hat zu beweisen, dass er wahrlich einer ist. Weiter lesen wir: “Die entsprechende Ausbildung wird meistens kostenlos von den Kirchen angeboten, da zumindest an nebenamtlichen Organisten ein großer Bedarf besteht.” Nun, wir sind bisweilen päpstlicher als der Papst – willkommen bei den Tempelrittern des Rock ‘n’ Roll, Mr. Senator. Bekehre die Ungläubigen!

Flower Power Leipzig abgesagt

Leider müssen wir dem geneigten Auditorium in Leipzig mitteilen, dass die geplante Show am 30.04.2009 im dortigen Flower Power abgesagt ist. Da wir aber immer gerne bei unseren sächsischen Nachbarn zu Gast sind, hoffen wir auf einen baldigen Ausweichtermin!

Video: Akustikversion von Maria im VW-Tourbus

“Ein Guter Song beweist sich überall” dachten sich THE DOTS und griffen kurzerhand in ihrem Volkswagen-Tourbus zu den Instrumenten. Nebenbei geriet das Video auch noch in das Voting des illustren Wettbewerbs von myspace.com/myvolkswagen. Wir hoffen auf die Klicks des geneigten Publikums!

Nur noch wenige Tage ..

Emergency


Während wir darauf warten, dass es Sommer wird und unsere Tour anfängt und darauf, uns endlich auf diversen Festival rumtreiben zu dürfen, haben wir nun noch mal einen Song aufgenommen: Emergency (.mp3). Es debütiert am Gesang Dr. Valentine.

Bild: zawtowers

THE DOTS bei der Popakademie Mannheim und der Volkswagen Soundfoundation


THE DOTS on the Road. Die Volkswagen Sound Foundation lud zum Wochenend-Workshop in die Popakademie Mannheim. Die Sphinx Musikbiz sollte in zwei Tagen, wenn nicht enträtselt, so doch vielseitig beleuchtet werden. Professor Udo Dahmen stellte dafür ein erlesenes Dozententeam zusammen. Das gemeinsame Fazit der verschiedenen Vorträge ließe sich, in unseren Worten, etwa derart zusammenfassen: Kunst nur um der Kunst willen zu machen, das ist keine Kunst. Tagesgeschäft Marktpolitik – Realisten waren klar im Vorteil. Eine andere Botschaft des Workshops könnte auch lauten: wir sind allein. Freunde im Business hat man nur, wenn man Erfolg hat, und den muss man am Anfang erst einmal selbst zwingen.

Endlich waren die Bands gefragt. Showtime. Kann man Musik bewerten? Die Frage macht keinen Sinn, sie wird es ja. Ein großes Wort Mozarts ging wie folgt: “Euch Dilettanten muss man schelten, denn es finden bei euch gewöhnlich zwei Dinge statt: entweder ihr habt keine eigenen Gedanken, und da nehmt ihr fremde; oder wenn ihr eigene Gedanken habt, so wisst ihr nicht damit umzugehen.” Insonders in dieser Rücksicht galt es, die Expertenjury vom Gegenteil zu überzeugen. Am späten Samstagabend schließlich mühten sich die Bands darum, Corporate Identity an der Hotelbar zu verwirklichen. Hier verdienten wir uns wie immer beste B-Noten.

Der zweitägige Abstecher an den Rhein war letztlich auch ein stimmungsvoller Vorgeschmack auf unsere rund 4000 Km lange Tour im Mai. Sonntag, spätnachts, hatte uns Dresden dann wieder zurück. Noch immer auf dem Rücksitz der Musikgeschichte, aber in durchaus komfortabler Pose.

Link zum Soundfoundation Bericht |Bild: Volkswagen

02/09: EP Fake Modern Love Songs Review im Kulturmagazin “Dresdner”

“Dresdner” Februar 2009:
Nach dem Abschied vom altgedienten Sänger Jack im Sommer und notwendiger Umbesetzung, liegt nun eine amtliche EP vor. Fünf neue Songs lassen die wiederauferstandenen Dots gut dastehen. Handwerklich topp und schwer ambitioniert, präsentieren sich die Dresdner von verschiedenen Seiten, man kennt sie als orgellastige, 60s inspirierte Rock Band und der Song »Been A Time« zeigt sie so als kurzatmige Rock’n’Roll-Truppe im bekannten Gewand, während »It Doesn’t Matter« einen ausgelassen stompenden klassischen Popsong mit reichlich Hitpotenzial bietet. Dass sich die Dots über ihren Soundkosmos … Read more