THE DOTS

Modern Times

Eine moderne Band geht mit der Zeit, die Zeit geht mit den DOTS. Ohne Licht keine Musik, ohne Leuchten keine Bühne. Im neuesten Clip von Jung Lighting untermalen wir die Vision von dem vollautomatisierten Haus via Iphone mit der passenden Musik. Vorgestellt auf der Light and Building 2010

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Like A Rolling Stone

ron-sfoundfoundationTrommelwirbel. Die Stones schlendern aus ihrem Privatjet. Ein Song startet “The Dots – Been A Time”. Ron Wood grüßt in die Kamera. Da will man hin – und hier könnte es beginnen: die Volkswagen Sound Foundation stellt sich vor und hat sich dafür einen Song von uns geborgt. Niemand anderes als Leslie Mandoki – der berühmteste Mongole des Ostblocks (Dschingis Khan) und inzwischen Hausprodzent bei Volkswagen – hat den Song in den RedRock-Studios fertiggemixt. Ein Grund zum Feiern: schmeißt die Gläser an die Wand!
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Video zu “Never Gonna Break My Heart”

THE DOTS gratulieren der PHASE IV zum 4. Geburtstag

Es gibt Geheimtipps, die sind auch schon Straßenfeger. So wie das jährliche Jubiläumsfest des Bildträgerband-Verleihs PHASE IV in der “Scheune”, Dersden. Habt Ihr Plakatstaffetten an Dresdner Stromkästen gesehen – A4-Anzeigen im DRESDNER oder der SAX? Natürlich nicht. Macht jedoch nichts; es wird voll werden und wer zu spät kommt, den bestraft die Kälte vorm Eingang. Wir raten also zu zeitigem Erscheinen.
Geboten wird die “derzeit rockigste Mainstage-Formation Dresdens The Dots und die sagenhafte Maria König-Kapelle“, wie dieneustadt zu berichten weiß.

06.02.2010 Live: Scheune, Dresden, Doors: 20:30, Tickets: 5 EUR (AK: 6 EUR)
Zu Gast: The Dots, Maria König Kapelle, DJs Tim Hespen und Donis (Ilses Erika, Leipzig)

Bye Bye 2009 – Review Groove Station

Halb 12 kletterten wir die schmale Hühnerleiter herunter, die vom Backstage-Raum zur Bühne führt. Die charmante Band Telesushi hatte bereits den Rhythmus-Muskel des Publikums gelockert. So beschlossen wir das Jahr, wo wir es begonnen hatten: in der prächtig gefüllten Dresdner Groove Station. Der größte Teil des Sets bestand aus den noch unveröffentlichten Songs des bald erscheinenden Albums. Diejenigen Gäste, die die Geschicke der Band schon etwas länger verfolgen, mussten dafür auf ein paar liebgewonnene ältere Stücke verzichten. Schließlich wusste das Publikum uns am Ende doch noch bei einer spontanen Zugabe einen alten Klassiker abzuringen, den wir schon oft zu Grabe getragen hatten. Get The Monkeys Out Of Town.
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THE DOTS am 12.12. in der Groove Station Dresden

Wir haben uns 2009 eifrig in der Fremde herumgetrieben, in vielen Städten, auf noch mehr Bühnen. Zum Jahresausklang wagen wir wieder einmal den Flirt mit dem Dresdner Publikum. Gerade noch haben wir uns im Studio und auf Tour eingegroovt und werden brandheiße Songs der bald erscheinenden neuen LP auf die Bretter bringen! Und wo wäre dies naheliegender als in der bewährten Druckluftkammer der Dresdner Groove Station?

Support: Telesushi (Göttingen/ New York)
Groovestation Dresden, Einlass 21:00, AK 6€

#3 Hamburg – Göttingen:

Auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt dampften die Glühweinkessel. Art Hustle, der bei seiner Kleidung in der kalten Jahreszeit zum Pragmatismus neigt, trug eine schmucklose Multifunktionsjacke. Als wir uns im Gespräch mit einigen Besuchern des Weihnachtsmarktes als Band zu erkennen gaben, wurde er nicht als Sänger ausgemacht. Wir ließen dies offen und luden ins nahe Nörgelbuff, wo wir zwei Stunden später spielen sollten. Ohne Multifunktionsjacke war die Frage schnell beantwortet, die Raupe entpuppt, der Überraschungseffekt ganz auf unserer Seite. Die Schmähungen, die er noch vor dem Konzert über sich ergehen lassen musste, verkehrten sich nun in artige Komplimente. Dennoch kramte er am nächsten Tag aus der Truhe seines Vaters einen KGB-Wintermantel, präsentierte sich so der Band und fügte lakonisch hinzu: “wenn das nicht Indie ist!”.

#2 Köln – Hamburg: Der Bandgeist zu Pferde

Der Geburtsort der Seemannsromantik, St. Pauli, war bereits vor 18 Monaten einmal unser Spielplatz, damals noch im “Lehmitz”, laut Reiseführer “eine klassische Absturzkneipe mit größtenteils unberechenbaren Gästen”. Als Art Hustle gestern in die Runde blickte und das Publikum im Silber Club begrüßte, stellte er den Unterschied trocken fest: “Wir freuen uns jedenfalls, heute hier zu spielen.” Der Silber Club ist auf dem Kiez vor allem für seinen Frühclub am Sonntag berüchtigt, von 4 Uhr nachts bis 16 Uhr lassen hier Technoanbeter ihr Wochenende ausklingen. “Rocker halten einfach nicht so lange durch”, bedauert Bea, Bookerin und gute Seele des Clubs. Seit einiger Zeit versucht sie, vermehrt Rockkonzerte in den Silber Club zu holen. Here we were. Da gewisse Laster auf der Tour wieder eine neue Gnadenfrist erhielten, stellte man die Gretchenfrage des Rauchers: “wie hält mans hier mit dem Nichraucherschutzgesetz”? Bea fasste sogleich dessen Durchschlagskraft auf dem Kiez zusammen: “nur im Kühlraum wird nicht geraucht”.

Das Konzert. “Das Publikum schien hypnothisiert”, sagte eine Zuhörerin, die sich offenbar der Hypnose entziehen konnte. Bea tanzte hinterm Tresen. Paul McCartney soll am selben Tag in Hamburg gespielt haben. Als die Lichter angingen, die Stühle oben standen, schenkte man immer noch Kräuterschnaps ein. Irgendwann fing Dr. Valentine an, Anekdoten zu erzählen. Über Sokrates aus dem Fass. Und er will sogar Napoleon vom Pferd geworfen haben und den Bandgeist auf jenes gehievt haben. Und es gab wieder keine Haxe für Mr. Nils A. Antiknock.

Neues Live-Video: “Pretty Right”

#1 Dresden – Köln: Wir sind hier nicht bei Rock am Ring

Noch immer nicht geheilt von den romantischen Vorstellungen des fahrenden Musikantentums sammeln wir weiter Kilometer zwischen den Bühnen dieser Republik. Die zweite Tour 2009 hat soeben begonnen und führte uns am gestrigen Tage nach Köln. Wir teilten uns die Bühne des neonverkühlten Blue Shell mit unseren Freunden von YeahButNow! und den Paper Queens. Der Tontechniker wies beim Soundcheck auch gleich die ambitionierten Wünsche des Trommlers letzterer Band ins rechte Licht: “wir sind hier nicht bei Rock am Ring”. Später wurde der Mann am Pult entgegen seinem Wunsch nach Anonymität dann noch als Trommler der Band The Kilians enttarnt. Drei Bands an einem Abend zu versammeln ist natürlich das Höchstmaß an Aufmerksamkeit, was man einem Publikum abringen kann. Wir sind hier, wie gesagt, nicht bei Rock am Ring. Überdies sind drei Bands auch das Höchstmaß an Zumutung für einen Veranstalter. Das macht die Wege des Backstage-Bieres bisweilen unergründlich. Der Veranstalter verlor die Nerven und es kam zu einem Novum in der Bandgeschichte. Das Backstage-Bier wurde für kurze Zeit rationiert, weil es sich angeblich auch unter das Publikum gemischt haben soll. Die disziplinarische Maßnahme wurde aber rechtzeitig zu unserem Auftritt wieder ausgesetzt. Was auf unsere Spiellaune günstig wirken sollte.

Wir begaben uns nach durchlebter Passion zum Nachtlager in die Hauptstadt. Nach Bonn. Der Club “Blow Up” schickte jedoch in regelmäßigen Schüben noch ordentlich Lärm auf die Straße. Das lockte. Wir kehrten ein und machten uns mit dem eigenartigen Brauch der hiesigen Bevölkerung vertraut, vor der Einahme des Wodka Brausepulver zu schlucken. Diese Tradition hat es wohl nicht nach Berlin geschafft. Vielleicht aber zum Rock am Ring.

THE DOTS on Tour again

Liveband oder Studioband? Stones oder Beatles? Natürlich will der Schaffende in seiner eitlen Überhebung beides sein. Die härtesten Studio-Mühen liegen inzwischen hinter uns, das neue Album nimmt Formen an und wir brennen darauf, das neue Material auch live vorstellen zu können. Schließlich muss das Werk auf die Bühne, um letztgültig seine Tauglichkeit zu beweisen.
Wir freuen uns demnach, folgende Konzerte im Dezember ankündigen zu dürfen. Zum Jahresabschluss kehren wir dann wieder in die Dresdner Institution Groove Station ein.

Köln – Blue Shell – 01.12
Hamburg – Silber Club – 02.12.
Göttingen – Nörgelbuff – 03.12.
Frankfurt – Dreikönigskeller – 04.12.
Lennestadt – Grevenbrück – 05.12.
Dresden – Groovestation – 12.12.