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Next Time We Shall Have It All Our Own Way

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How we got along:

Im fünften Jahr unseres Bestehens veröffentlichen wir mit “Next Time We Shall Have It All Our Own Way” unseren zweiten Longplayer. Wir ließen uns nicht drängen, auch wenn die EP “Fake Modern Love Songs” inzwischen fast zwei Jahre zurückliegt.
Dominierten auf dem ersten Album noch raffinierte Variationen des 60er Garagenrocks, so flirteten wir zunehmend mit dem Zeitlosen. Den typischen Dots-Sound muss dennoch niemand vermissen: Treibende Rhythmen, berückende Pop-Momente und hinreißende Refrains werden weiterhin garantiert. Hinzugekommen ist ein breites Bläser-Panorama, für das Jazztrompeter Johannes Böhmer und Posaunist Andrej Ugoljew verantwortlich zeichneten. Viele Feinheiten werden sich erst nach mehrmaligem Genuss erschließen. Ein altmodisches Hohner-Akkordeon dampft gemütlich, eine jenseitige Hawai-Gitarre schleppt sich ins Ziel, ein Glockenspiel tanzt ausgelassen durch die Szenerie.
Die Großstadt nach Mitternacht im Nacken, droht, säuselt und barmt Art Hustle, immer nach der Erkenntnis Oscar Wildes: “Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr”. Natürlich schlägt im Album-Titel bei uns der Schelm durch: “Next Time We Shall Have It All Our Own Way”. Understatement? Resignation? Demut? Nein – das Wissen, dass das nächste Mal immer schon im Hier und Jetzt anfängt.

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